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Mit dem iPad präsentieren

Mobiles Arbeiten kann sehr unterschiedlich aussehen. Für die einen ist die Textverarbeitung oder die Tabellenkalkulation für die anderen ein Präsentationsprogramm oder ein Blogsystem. Die Anforderungen sind sehr unterschiedlich und ich bin ganz persönlich der Meinung, vieles kann mit dem iPad erledigt werden.

Ich selber bin ein- bis zweimal als Dozent im Jahr unterwegs. Meine Präsentationen bereite ich mit PowerPoint auf einem iPad vor und übertrage die Daten entweder per HDMI Kabel auf einen Beamer oder kabellos per Apple TV und AirPlay. Beides funktioniert recht gut und macht mich persönlich recht flexibel, da ich wenig mit mir rumschleppen muss und trotzdem alles sehr gut bearbeiten kann. (Und ja es gibt im Vergleich zu einem z.B. einem MacBook Einschränkungen, aber tatsächlich fallen mir diese nur selten auf und/oder ich weiß diese zu umgehen).

Nun ist es durchaus möglich das iPad mini in der Hand zu halten und dabei seinen Vortrag zu halten. Ich laufe auch gerne mal im Raum umher, wenn ich meine Vorträge halte. Trotzdem finde ich das Nutzen eines Presenters häufig sinnvoll. Ein Presenter ermöglicht das weiterschalten von Folien, es handelt sich letztendlich um eine Präsentationssoftware-Fernbedienung. Nun war es bis vor kurzem ziemlich schwierig einen Presenter für das iPad zu finden, der eben auch in der Lage war PowerPoint und/oder auch Keynote zu bedienen.

Ich bin fündig geworden mit dem Kensington PresentAir Pro. Bei diesem Presenter handelt es um eine Fernbedinung mit mehrfachen nutzen, der ganz ähnlich wie ein Stift ist. Erstens ist ein Presenter, d.h. ich kann auf dem iPad mini 4 damit meine PowerPoint-Präsentationen vor- und zurück klicken und den Bildschirm leeren (um z.B. die Aufmerksamkeit der Teilnehmer weg von den Folien auf etwas anderes zu lenken). Die zweite Funktion ist das die Fernbedinung meinem Video- und Musikplayer auf dem iPad bedienen kann (vor- und zurück / Play/Pause). Und die dritte Funktion ist die Möglichkeit die drei Funktiontasten an dem Stift selber zu belegen – wobei selber belegen etwas übertrieben ist, tatsächlich gibt es einige voreingestellt Möglichkeiten für die Tastenbelegung wie z.B. Hell- und Dunkel, Laut- und Leise, etc. Neben diesen drei Hauptfunktionen ist der PresentAir auch Laserpointer und er hat eine Gummispitze damit man diesen als Fingerersatz, bzw. als Stift auf dem iPad verwenden kann.

Kensington PresenterAir Pro

Kensington PresenterAir Pro

Der PresentAir verfügt insgesamt über 5 Tasten (die 3 oben bereits beschriebenen Funktionstasten, eine Taste für den Laserpointer und einen Anschalter). Gekoppelt wird der Stift über Bluetooth 4.0. Im AppStore gibt es eine App „PresenterWorks“ von Kensington mit der die verschiedenen Funktionen des PresentAir ein-, bzw. umgeschaltet werden können. Tatsächlich kann man die verschiedenen Funktionen auch am Stift umschalten und die Umschaltung wird einem über drei verschiedenen Leuchten (Orange, Blau und Rot) angezeigt. Ich finde allerdings die Umschaltung per App bequemer, die Tastenumschaltung ist fummelig.

Der PresentAir verfügt nicht über einen Akku sondern wird mittels einer AAAA-Batterie angetrieben. Es empfiehlt sich übrigens den PresentAir so zu verstauen (kleine Stifttasche ist dabei), dass die Taste des Laserpointers nicht gedrückt wird (z.B. in der Tasche), ansonsten ist die Batterie schnell alle und wenn man den Stift braucht ist er leer (ich habe immer eine Ersatzbatterie dabei).

Das Präsentieren funktioniert sehr gut mit dem PresentAir, die anderen Funktionen nutze ich so gut wie nie, außer die des Laserpointers.

Fazit:

Der Kensington PresentAir Pro ist ein feines Stück Technik für Leute die PowerPoint oder Keynote-Präsentationen halten müssen (oder wollen). Tastsächlich ist es wieder ein Schritt näher an der Unnötigkeit von Notebooks – Stichwort Post PC Ära. 🙂

Published inGadgetPräsentationenZubehör

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